Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Satzung

§ 1 Zweck, Sitz und Gebiet

1.
Der am 25.10.1890 gegründete Verein trägt den Namen „Sauerländischer Gebirgsverein (SGV) Abteilung Witten“. Die Abteilung bildet einen Zweigverein des Sauerländischen Gebirgsverein e.V. mit Sitz in Arnsberg und verfolgt dessen satzungsgemäße Zwecke, nämlich das Wandern im Heimatgebiet zu erleichtern, den Heimat- und Naturschutz und die Heimatliebe zu fördern und zu vertiefen, rechte Volkstums- und Heimatpflege zu treiben und die Kenntnis über das Vereinsgebiet zu erweitern. – Sie verfolgt also ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5.
Die Abteilung hat ihren Sitz in Witten, ihr Arbeitsbereich umfaßt Witten und Umgegend.

6.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

7.
Die Abteilung soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Witten eingetragen werden.

 

§ 2 Mitgliedschaft

1.
Die Abteilung besteht aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern (Körperschaften), Familienmitgliedern, Jugendlichen und Ehrenmitgliedern.

2.
Die Anmeldung zur ordentlichen, außerordentlichen und Familienmitgliedschaft erfolgt beim Abteilungsvorstand, der über die Aufnahme entscheidet.

3.
Über die Aufnahme von Jugendlichen entscheidet der Jugendwart in Verbindung mit dem Abteilungsvorstand. Jugendliches Mitglied kann werden, wer zu Beginn des Geschäftsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Mit Beginn des Jahres, das dem Jahre der Vollendung des 25. Lebensjahres folgt, gilt ordentliche Mitgliedschaft.

4.
Zu Ehrenmitgliedern kann die Abteilung Persönlichkeiten ernennen, die sich besonders um sie verdient gemacht haben.

5.
Jedes Mitglied erhält eine vom Hauptverein ausgegebene Mitgliedskarte und darf das Vereinsabzeichen tragen.

6.
Austrittserklärungen müssen schriftlich abgegeben werden und werden zu Beginn des folgenden Jahres wirksam, wenn sie bis zum 30. September des laufenden Jahres beim Vorstand eingegangen sind.

7.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es

a) gegen Zweck und Ziele des Vereins verstoßen hat,

b) das Ansehen oder die Belange des Vereins schwer geschädigt werden,

c) den Beitrag trotz schriftlicher Erinnerung des Vereins und kurzer Fristsetzung nicht bezahlt hat.

Den Ausschluß beschließt der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit nach Anhörung des betroffenen Mitglieds. Gegen den Ausschluß kann der Hauptvorstand des Hauptvereins zur Vermittlung angerufen werden.

 

§ 3 Beiträge

1.
Der Jahresbeitrag für die einzelnen Mitgliedergruppen (§ 2 Abs. 1) wird alljährlich von der Hauptversammlung festgesetzt und ist bis zum 31. März an den Kassenwart zu zahlen.

 

§ 4 Bezirk und Hauptverein.

1.
Die Abteilung Witten gehört zum SGV-Bezirk Dortmund-Ardey, in dessen Bereich sie liegt. Zu jeder Bezirkstagung und zu jeder Hauptversammlung des Hauptvereins entsendet die Abteilung einen Bevollmächtigten. Falls sie hieran gehindert ist, kann der Vorstand ein Mitglied einer anderen Abteilung bevollmächtigen.

 

§ 5 Hauptversammlung

1.
Alljährlich findet spätestens bis Ende März eine Hauptversammlung statt. Hierzu muß der Abteilungsvorsitzende oder sein Stellvertreter mindestens eine Woche vorher durch Aushang und durch Rundschreiben einladen.

2.
Regelmäßige Gegenstände der Tagesordnung sind

a) Jahresbericht

b) Jahresbeitrag und Rechnungslage nebst Entlastung

c) Vorstandswahlen

d) Arbeitsplan

e) Beschlußfassung über eingegangene Anträge.

3.
Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand mindestens vier Tage vor der Hauptversammlung schriftlich vorliegen. Später eingehende oder in der Hauptversammlung gestellte Anträge können nur behandelt werden, wenn die Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit wegen Dringlichkeit zustimmt.

4.
Außerordentliche Hauptversammlungen beruft der Abteilungsvorsitzende nach Bedarf oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 30 Mitgliedern der Abteilung.

5.
Eine ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist immer beschlußfähig.

6.
Alle Beschlüsse werden durch Niederschrift beurkundet, die der Versammlungsleiter und der Schriftführer unterzeichnen.

 

§ 6 Abteilungsvorstand

1.
Die Leitung der Abteilung liegt in den Händen des Abteilungsvorstandes, der von der Jahreshautversammlung auf vier Jahre zu wählen ist. Jedes zweite Jahr scheidet die Hälfte der gewählten Vorstandsmitglieder aus. Die Wiederwahl ist zulässig.

Dem Abteilungsvorstand obliegt insbesondere die Gestaltung des Abteilungslebens, die Ausführung der Hauptversammlungsbeschlüsse, die Zusammenarbeit mit den benachbarten Abteilungen, dem Bezirksvorstand und dem Hauptvorstand des Hauptvereins. –

Der Vorstand gliedert sich in einen geschäftsführenden und einen erweiterten Vorstand.

2.
Den geschäftsführenden Vorstand bildet der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenwart.

Als vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB gelten: Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenwart, und zwar jeweils zwei der Genannten gemeinschaftlich.

Für das Innenverhältnis soll gelten, daß diese an Beschlüsse des Gesamtvorstandes gebunden sind.

3.
Für weitere von der Hauptversammlung vorzunehmende Arbeitskreise besteht der erweiterte Vorstand, der nach Zweckmäßigkeit zusammengesetzt ist. Hierzu gehören der Wanderwart, der Wegewart, der Jugendwart, der Volkstumwart, der Natur- und Heimatschutzwart, der Lichtbildwart, der Musik-, Volkstanz- und Laienspielgruppenleiter, der stellvertretende Schriftführer und drei Beisitzer.

4.
Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) im SGV regelt ihre Angelegenheiten selbst. Sie gestaltet ihr Leben im Verein nach einer eigenen Satzung. Sie wählt selbst ihren Jugendwart. Erst mit der Bestätigung des Jugendwartes durch die Jahreshauptversammlung gehört der Jugendwart als Vertreter der DWJ zum Abteilungsvorstand.

5.
Der Vorstand kann jederzeit vom Abteilungsvorsitzenden einberufen werden. Auf Verlangen von einviertel der Vorstandsmitglieder muß eine Einberufung erfolgen.

6.
Die Hauptversammlung kann den Fachwarten Ausschüsse beiordnen und die Wahl der Ausschußmitglieder selbst übernehmen oder den Fachwarten übertragen.

7.
Die Fachwarte und Ausschüsse sind dem Vorstand verantwortlich.

 

§ 7 Wahlen und Abstimmungen

1.
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, und wenn sie dem Vorstand angehören, auch jüngere.

2.
Die Wahlen erfolgen durch Stimmzettel oder, wenn sich kein Widerspruch erhebt, durch Zuruf.

3.
Bei allen Abstimmungen und Wahlen gilt einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wenn diese Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet bei Wahlen das Los, in anderen Fällen die Stimme des Vorsitzenden.

4.
Niemand kann von einem Mitglied zur Stimmabgabe bevollmächtigt werden.

 

§ 8 Rechnungslegung

Die Jahresabrechnung und die Kasse werden jährlich durch zwei von der Hauptversammlung gewählte Kassenprüfer, die dem Abteilungsvorstand nicht angehören dürfen, geprüft.

 

§ 9 Satzungsänderung

Die Hauptversammlung kann eine Änderung dieser Satzung mit drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschließen. Der Wortlaut einer beantragten Änderung muß mit der Einladung zur Hauptversammlung bekanntgegeben werden. Die Bestimmungen des § 5 Absatz 3 Satz 2 findet im Falle der Satzungsänderung keine Anwendung.

 

§ 10 Auflösung

1.
Eine Auflösung der Abteilung kann von der Hauptversammlung mit drei Vierteln der von den erschienenen Wahlberechtigten abgegebenen Stimmen beschlossen werden, wenn nicht mindestens 30 ordentliche Mitglieder die Abteilung fortführen wollen und sich hierzu schriftlich verpflichten. Der Auflösungsantrag ist mit der Einladung zur Hauptversammlung bekanntzugeben. Zu einer solchen Versammlung müssen der Bezirksvorstand und der Hauptvorstand eingeladen werden.

2.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins dem Hauptverein zu. Falls dieser gleichzeitig oder vorher aufgelöst wird, beschließt die Hautversammlung zunächst über eine dem Satzungszweck entsprechende Verwendung des Abteilungsvermögens im Einverständnis mit dem Finanzamt.

 

§ 11 Geltungsbeginn

Diese Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Beschlossen in der Jahreshauptversammlung am 30. Januar 1982.